Sonntag, 16. August 2026

Samstag, 15.08.26

Roberts Logbuch aus Amelantis – Tag 1: Die große Ankunft 🦭

Blubb blubb und herzlich willkommen, liebe Menschen an Land!

Mein Name ist Robert. Ich bin Robbe, Meeresforscher und – seit heute – offizielles Mitglied des Ferienlagers Ritskemoi in Buren. Eigentlich hatte ich vor, den Sommer ganz entspannt irgendwo am Strand zu verbringen. Doch dann hörte ich von einem geheimnisvollen Ort namens Amelantis. Ein versunkenes Lager, mitten im Meer, voller Abenteuer und Geheimnisse!

Natürlich musste ich da mit. 🦭🌊

Und heute war es endlich so weit: 63 Kinder und ihre Betreuerinnen und Betreuer machten sich auf den Weg nach Ameland. Nach der Anreise hieß es erst einmal: Ankommen, Koffer auspacken und die Zimmer beziehen. Ich habe dabei natürlich ganz genau aufgepasst, ob auch wirklich alle Taschen, Rucksäcke und Koffer am richtigen Ort landen. Das ist schließlich eine äußerst verantwortungsvolle Aufgabe für eine Ferienlager-Robbe.

Nach dem ganzen Anreisestress knurrten allerdings nicht nur bei mir die Mägen. Zum Abendessen gab es Nudeln mit Bolognese. Ein hervorragendes Essen! Ich hätte ja gerne mitgegessen, aber leider habe ich feststellen müssen, dass Menschen ihre Mahlzeiten mit weniger Fisch servieren, als ich es gewohnt bin.

Am Abend ging es dann noch einmal hinaus in den Ort. In kleinen Gruppen erkundeten wir Buren und lernten dabei die Ortsgrenzen kennen. Die Kinder wissen nun genau, bis wohin sie später in mindestens Dreiergruppen losziehen dürfen. Ich bin selbstverständlich mitgelaufen und habe alles fachmännisch kontrolliert. Man kann schließlich nie vorsichtig genug sein, wenn man sich in unbekannten Gewässern … äh … Straßen bewegt.

Nach diesem ersten aufregenden Tag kehrte langsam Ruhe im Ritskemoi ein. Die ersten Abenteuer sind überstanden, alle sind angekommen und ich habe bereits das Gefühl, dass diese Ferienlagerfahrt etwas ganz Besonderes wird.

Denn wer weiß, welche Geheimnisse Amelantis noch für uns bereithält …? 🫧🌊

🦭 Roberts Erkenntnis des Tages:

Menschen besitzen erstaunlich viele Taschen. Und obwohl ich sehr gründlich gesucht habe, konnte ich in keiner einzigen einen Fisch finden. Ich bleibe dran. (Wobei Brote, die länger als gedacht den den Rucksäcken bleiben, in ein bis zwei Tagen bestimmt auch nach Fisch duften werden)

Bis morgen, ihr Landratten – äh, Lagerbewohner! Haltet die Flossen steif! 🦭💙

Weil die Observierung so anstrengend ist, werde ich euch immer am Folgetag berichten, was so alles in Amelantis passiert ist.