Samstag, 22. August 2026

Freitag, 21.08.26

 Roberts Logbuch aus Amelantis – Tag 7: Die besten Betreuer der Welt 🦭

Blubb blubb, liebe Lagerbewohner!

Heute habe ich etwas sehr Wichtiges gelernt: Auch Betreuer brauchen manchmal eine Pause. Deshalb durften die Betreuer heute Morgen ausschlafen und sich bis zum Mittagsprogramm erholen. Die Betreuerinnen übernahmen währenddessen das Kommando und sorgten dafür, dass sich alle Kinder morgens mucksmäuschenstill fertig machten. Anschließend ging es gemeinsam zu Fuß nach Nes, damit es im Haus weiterhin schön ruhig blieb.

Als die Betreuer mittags wieder am Start waren, wartete auf der Wiese eine ganz besondere Überraschung auf sie. Dort stand eine große Botschaft: „Jungs, ihr seid die besten Betreuer der Welt und einfach unschlagbar genial!“ Ich kann dieser Aussage als objektive Robbe natürlich nur zustimmen. 🦭🫶

Und dann kam die Sonne heraus! Das musste natürlich sofort ausgenutzt werden. Den Nachmittag verbrachten wir am Strand und sogar ins Meer ging es. Zwar nicht zum richtigen Schwimmen, aber zum Plantschen in den Wellen. Für mich war das natürlich ein Traum. Endlich wieder Meer, Wellen und Wasser! So langsam frage ich mich, warum die Menschen eigentlich überhaupt Häuser bauen, wenn man doch auch einfach im Meer bleiben könnte.🤔

Am Abend stand dann das nächste große Jubiläum an: Basti feierte 20 Jahre Ameland als Betreuer! Zwei Jahrzehnte Ameland, das muss man erst einmal schaffen. Natürlich wurde dieses besondere Jubiläum gebührend gefeiert. 🎉

Beim Spiel „Schlag den Basti“ traten die Kinder in verschiedenen Minispielen gegen Basti an. Weil 20 Jahre Ameland aber nicht bedeuten, dass man alles alleine schaffen muss, durfte sich Basti als Unterstützung Joker aus dem Betreuerteam aussuchen. Und wie sollte es anders sein? Basti hat natürlich gewonnen. 😄

Als es draußen langsam dunkel wurde, wartete dann noch eine ganz besondere Überraschung auf ihn. Auf der Wiese wurde Basti mit einem Fackelzug empfangen. Auch ehemalige Betreuer kamen extra vorbei, um diesen besonderen Moment gemeinsam mit ihm zu feiern. Das Team hatte sogar ein eigenes, für Basti gedichtetes Lied vorbereitet und sang es für ihn.🫶🏻

Es wurde ein sehr emotionaler und wunderschöner Abend. Nach 20 Jahren Ameland gab es schließlich jede Menge Geschichten, Erinnerungen und Menschen, die Basti auf seinem Weg begleitet haben. Und ich glaube, da durfte auch mal die eine oder andere Robbenflosse heimlich eine Träne wegwischen.❤️

🦭 Roberts Erkenntnis des Tages:

Menschen können ganz schön oft zu einem Ort zurückkehren, wenn sie ihn wirklich lieb haben.

20 Jahre Ameland, das sind ungefähr … sehr viele Jahre. Ich bin zwar noch nicht ganz so lange dabei, aber ich verstehe langsam, warum alle immer wieder hierherkommen. Meer, Menschen, Abenteuer und ganz viele schöne Erinnerungen, da kann selbst eine Robbe nicht widerstehen.

Bis morgen, ihr Landratten. Ich gehe jetzt noch ein bisschen über die Ereignisse des heutigen Tages nachblubbern. 🦭











Donnerstag, 20.08.26

 Roberts Logbuch aus Amelantis – Tag 6: Schnitzel, Regen und Nemo 🦭

Blubb blubb, liebe Lagerbewohner! 🫧
Am Morgen stand das Chaosspiel auf dem Programm. Dafür wurden auf dem gesamten Gelände 50 nummerierte Postkarten verteilt. Auf der Rückseite jeder Karte versteckte sich eine weitere Nummer. Die Gruppen würfelten auf einem großen Spielplan, welche Nummer sie als Nächstes suchen mussten. Wurde die richtige Karte gefunden und das passende Lösungswort entdeckt, musste noch eine kleine Aufgabe erledigt werden. Erst danach durfte wieder gewürfelt und die nächste Karte gesucht werden. 🏃‍♀️
Natürlich ließen sich auch die Betreuerinnen und Betreuer nicht lumpen und stellten ihr eigenes Team auf: Team Schnitzel! Und dieses Team hatte sogar eigene pinke Schnitzel-Trikots. Dafür gibt es von mir selbstverständlich Extra-Punkte! 🩷 Pink ist nämlich eine ganz hervorragende Farbe. Sie erinnert mich zwar nicht gerade an den Ozean, denn der ist meistens blau, aber genau deshalb sehe ich Pink auch nicht jeden Tag. Das macht es besonders! 🦭

Mittags ging es sportlich weiter. Bei verschiedenen Sport-AGs wurde Fußball oder Volleyball gespielt und getanzt. ⚽🏐💃 Eigentlich standen auch eine Spaziergangs-AG und eine Radtour auf dem Programm. Dann kam allerdings der Regen. Und was machen die Menschen? Sie verlegen die beiden AGs einfach nach drinnen und spielen Gesellschaftsspiele. 🤨
Also wirklich, ich verstehe die Menschen manchmal nicht. Ich bin eine Robbe! Ich mag Wasser! Und wenn Wasser vom Himmel fällt, nennt man das Regen! 

Am Abend wurde es dann gemütlich. Passend zu unserem Unterwasser-Motto gab es einen Filmabend mit „Findet Nemo“. 🐠🎬🍿 Ein Film über Fische, das Meer und jede Menge Abenteuer, also quasi eine Dokumentation!
Übrigens, habe ich schon erwähnt, dass ich den Schauspieler persönlich kenne? 😏

Roberts Erkenntnis des Tages:

Menschen mögen Wasser. Aber bitte nur im Meer, im Schwimmbad oder im Glas. Kommt es vom Himmel, laufen sie plötzlich ins Haus. Seltsame Wesen! 











Donnerstag, 20. August 2026

Mittwoch, 19.08.26

Roberts Logbuch aus Amelantis – Tag 5: Watt, Wellness und eine Taufe 🦭

Blubb blubb, liebe Lagerbewohner! 🫧 (Ja Lisa, Robert bleibt bei blubb blubb)

Ich kann euch jetzt schon sagen: Dieser Tag hatte es in sich!

Am Morgen standen wieder verschiedene AGs auf dem Programm. Eine Gruppe machte sich auf den Weg ins Watt. Für mich natürlich ein absolutes Muss! Schließlich ist das Watt ein Ort, an dem es nach Meer riecht, überall spannende Dinge zu entdecken gibt und man wunderbar mit den Flossen durch den Schlick watscheln kann. 🦭🌊

Andere Gruppen machten einen Spaziergang oder besuchten das Abraham Fock Museum, in dem es um die Geschichte der Seenotrettung geht. Ich finde es erstaunlich, dass Menschen tatsächlich gerettet werden müssen, wenn sie im Meer in Schwierigkeiten geraten. Aber so ganz ohne Flossen kann das ja auch nichts geben im Meer.🚤

Eine weitere Gruppe besuchte das Naturkundemuseum. Dort wurde allerlei über die Natur gelernt. Wobei ich ehrlich gesagt nicht besonders viel Neues erfahren habe. Über die Natur weiß ich als Robbe natürlich schon ziemlich gut Bescheid. 😌🦭

Und dann gab es noch Moonlight Minigolf! Dabei wird Minigolf in einer dunklen, stimmungsvoll beleuchteten Umgebung gespielt, bei der die Bahnen und Hindernisse durch verschiedene Lichteffekte sichtbar werden. Ich bin natürlich auch dort vorbeigeschwommen und habe fachmännisch kontrolliert, ob alle Bälle kurekt gespielt wurden. ⛳✨

Nach so vielen verschiedenen Aktivitäten stand mittags eine ganz andere Herausforderung auf dem Programm: der Grand Prix de la Vileda! 🧹🏆Falls ihr euch jetzt fragt, was das ist, verrate ich euch den geheimen Betreuer-Code: Zimmer aufräumen! Nach fünf Tagen Ferienlager sah es in manchen Kinderzimmern nämlich schon ein kleines bisschen aus wie bei Hempels unterm Sofa. Wobei ich dazu sagen muss: Ich habe hier noch keinen einzigen Hempel entdeckt. Und unter deren Sofa habe ich auch noch nicht nachgesehen. 🦭🤔

Anschließend ging es auf die Wiese, denn dort wartete ein ganz besonderes Ereignis: die 5-Jahres-Taufe von Sandra und Mathis! 🎉 Sandra fährt bereits zum fünften Mal als Küchenfee mit, Mathis ist ebenfalls zum fünften Mal als Betreuer dabei. Und so mussten die beiden natürlich gebührend in den Kreis der alten Ferienlager-Hasen aufgenommen werden. Sandra bekam die ehrenvolle Aufgabe, mit verbundenen Augen mit den Füßen in eine Schüssel mit ziemlich ekeligem Spülwasser zu steigen. 🫣💦 Und Mathis? Der Arme durfte das Ganze anschließend über den Kopf bekommen.

Ja, liebe Leserinnen und Leser, ich gebe zu: Das klingt ekelig. Es war auch ekelig. 😂 Aber natürlich war die ganze Angelegenheit liebevoll gemeint und gehört zu einer ordentlichen 5-Jahres-Taufe schließlich dazu. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum, Sandra und Mathis! 🥳🦭 Übrigens: In vier Jahren sind Jan, Regina und Joshua an der Reihe! Die drei sind dieses Jahr zum ersten Mal mitgefahren und bekamen deshalb vor ein paar Tagen erst einmal eine kleine Willkommenstaufe. Dabei wurden sie lediglich ein bisschen nass, ganz ohne Ekelfaktor. Also auch von mir noch einmal: Herzlich willkommen im Team und hoffentlich auf die nächsten vier Jahre! 🦭🎉

Am Abend ging es dann wieder etwas ruhiger zu. Bei verschiedenen AGs konnte jeder den Tag so ausklingen lassen, wie es ihm am besten gefiel. Eine Gruppe machte sich auf den Weg zum Leuchtturm, eine andere ging spazieren. Bei der Yoga-AG wurde sich ordentlich gedehnt und entspannt, während bei verschiedenen Gesellschaftsspielen noch einmal die Köpfe rauchten. 🧘‍♀️🎲

Nach diesem abwechslungsreichen Tag bin ich jedenfalls ziemlich platt. So viel Meer, Museum, Minigolf, Aufräumen und Spülwasser können selbst eine erfahrene Robbe müde machen.

🦭 Roberts Erkenntnis des Tages:

Meerwasser ist besser als Spülwassser.

Wenn mir jemand mit dieser Spülwasser-Schüssel kommt, bin ich schneller wieder im Meer, als ihr „Blubb“ sagen könnt. 🦭💨

Bis morgen, ihr Landratten! Ich werde jetzt erst einmal meine Flossen ausschütteln und mich von diesem aufregenden Tag erholen. 🌊


















Mittwoch, 19. August 2026

Dienstag, 18.08.26

Roberts Logbuch aus Amelantis – Tag 4: Zauberer, Evolution und Disco! 🦭

Blubb blubb, liebe Lagerbewohner! 🫧(lautmalerisch in Menschenschrift wohl auch „arf arf“, auch wenn das bei weitem nicht so schön klingt wie blubb blubb)

Heute wurde es im Hause Ritskemoi ziemlich bunt: Wir haben uns durch die Evolution gekämpft, Amelantis vor einem bösen Zauberer gerettet und am Abend sogar den Meeresboden zur Tanzfläche gemacht. Aber der Reihe nach …

Am Morgen starteten wir ganz gemütlich mit einigen Stuhlkreisspielen im Aufenthaltsraum. Wobei „gemütlich“ vielleicht nicht ganz das richtige Wort ist. 😄

Beim Schrubberhockey ging es im direkten Duell ordentlich zur Sache: Zwei Spieler traten gegeneinander an und versuchten, mit einem Schrubber einen Lappen ins gegnerische Tor zu befördern. Ich habe aufmerksam zugeschaut und festgestellt: Menschen benutzen für Sport wirklich erstaunlich viele Haushaltsgegenstände.

Danach wurde es wissenschaftlich. Beim Evolutionsspiel mussten sich die Kinder durch eine ganz besondere Entwicklungsgeschichte kämpfen. Angefangen bei der Amöbe ging es über verschiedene Entwicklungsstufen bis hin zum Menschen – und zwar immer mit einer Runde Schnick-Schnack-Schnuck. 🪨📄✂️

Allerdings muss ich hier als ausgebildeter Meeresbiologe einen wissenschaftlichen Einwand einbringen: Wo bitte war die Robbe?! 🦭 Eine Evolution vom winzigen Einzeller, über Huhn und Dino bis zum Menschen und keine einzige Robbe dazwischen? Ich werde diese Angelegenheit weiter untersuchen.

Am Mittag wurde es dann richtig abenteuerlich: Das große Fantasy Game stand auf dem Programm! 🧙‍♂️✨

Falls ihr euch darunter nichts vorstellen könnt: Stellt euch ein Computerspiel vor,  nur ohne Computer. Die Betreuerinnen und Betreuer schlüpften in verschiedene Rollen und wurden zu den Charakteren einer großen Geschichte. Die Kindergruppen zogen von Station zu Station und mussten Rätsel lösen. Für gelöste Aufgaben erhielten sie wichtige Items, mit denen sie anschließend zu anderen Charakteren weiterziehen konnten, um dort die nächsten Rätsel zu bekommen.

Die einzelnen Spielstationen waren rund um unser Haus verteilt, sodass nicht nur die Köpfe, sondern auch die Beine ordentlich arbeiten mussten. 🏃‍♀️🏃‍♂️

Und das alles hatte natürlich einen wichtigen Grund: Amelantis musste vor dem Untergang und den finsteren Machenschaften eines bösen Zauberers gerettet werden! 🌊🧙‍♂️

Ich kann euch beruhigen: Die Kinder haben sich tapfer geschlagen und das Lager gerettet!

Und dann kam der Abend – und mit ihm ein ziemlich überraschender Anblick: Der Aufenthaltsraum war komplett leer! 😳

Keine Tische. Keine Stühle. Nichts.

Stattdessen gab es eine riesige Tanzfläche. 🪩💃🕺

Denn heute war DISCO! angesagt. DJ Thommy sorgte für ordentlich Stimmung und schon bald wurde getanzt, gelacht und gefeiert. Ich habe natürlich ebenfalls mein Bestes gegeben. Eine Robbe beim Tanzen sieht übrigens erstaunlich elegant aus. Zumindest, wenn niemand genau hinschaut. 🦭😎

Nach so einem Tag bin ich jedenfalls ziemlich platt. Erst Sport mit Schrubbern, dann eine Rettungsmission gegen einen bösen Zauberer und anschließend noch Disco – meine Flossen brauchen dringend eine Pause!

🦭 Roberts Erkenntnis des Tages:

Eine gute Robbe braucht drei Dinge: Wasser, Abenteuer und eine Tanzfläche.

Das mit dem Wasser war heute zwar etwas knapp – aber dafür habe ich herausgefunden, dass man auch auf einem trockenen Meeresboden hervorragend tanzen kann. 🪩🦭

Bis morgen, ihr Landratten – ich gehe jetzt meine Flossen ausschütteln! 🌊











Dienstag, 18. August 2026

Montag, 17.08.26

 Roberts Logbuch aus Amelantis – Tag 3: Flossen-Schmuck und Strandabenteuer 🦭

Blubb blubb, liebe Lagerbewohner! 🫧

Heute war wieder ordentlich was los im Hause Ritskemoi und ich muss sagen: Langweilig wird es hier wirklich nicht. Schon am Morgen konnten sich die Kinder bei verschiedenen AGs austoben.

Es wurden bunte Perlenarmbänder gebastelt, beim Blasrohrschießen wurde auf Zielscheiben geschossen, natürlich unter fachmännischer Aufsicht eines waschechten Schützenverein-Ministers (Menschen haben wirklich komische Ideen für Hobbys) und bei Jugger ging es besonders wild zur Sache. Falls ihr euch jetzt fragt, was das überhaupt ist: Jugger ist eine Mischung aus Mannschaftssport und wildem Ritterkampf. Zwei Teams versuchen, einen Spielball ins gegnerische Tor zu bringen, während sie sich mit gepolsterten Stäben gegenseitig daran hindern. Klingt gefährlich – ist aber natürlich alles mit sicheren Polsterwaffen und festen Regeln. ⚔️

Eine Gruppe machte sich außerdem auf den Weg zu den Springdünen. Der Name hält, was er verspricht: Dort kann man die Dünen ganz wunderbar hinunterspringen. 🏖️

Ich selbst habe mich natürlich einer besonders wichtigen AG gewidmet: Schmuckbasteln für Robben! Schließlich muss auch eine Ferienlager-Robbe modisch auf der Höhe der Zeit sein. Meine Flosse trägt jetzt ein wunderschönes Schmuckstück. ✨🦭

Nach so viel Action am Morgen ging es mittags zu Fuß in den nächsten Ort: Nes. Dort durften die Kinder die Souvenirläden unsicher machen und nach kleinen Erinnerungen an Ameland stöbern. Wer keine Lust auf Shopping hatte, konnte sich stattdessen ein leckeres Eis gönnen. 🍦

Aber das absolute Highlight des Tages wartete am Abend auf uns: Wir fuhren mit dem Trecker am Strand entlang! 🌊

Ein Trecker zog gleich zwei Anhänger, auf denen das gesamte Lager Platz fand. Vom Strandaufgang in Buren ging es am Wasser entlang bis zum Leuchtturm und anschließend wieder zurück.

Und ich kann euch sagen: Für mich als Robbe war das natürlich der perfekte Abschluss! Endlich wieder richtig Meer unter den Flossen! 🦭Die Wellen, der Wind und der Sand – da fühlt sich Robert doch gleich wieder wie zu Hause.

Während die Menschen auf den Anhängern saßen, habe ich natürlich ganz genau aufs Meer geschaut. Wer weiß, vielleicht schwamm irgendwo vor der Küste ja ein alter Bekannter aus Amelantis herum …

🦭 Roberts Erkenntnis des Tages:

Flossenschmuck ist wichtig. Meer ist wichtiger. Aber Robbenschmuck am Meer ist unschlagbar. ✨🌊

Bis morgen, ihr Landratten – ich muss jetzt dringend meine Flosse vom vielen Herumhüpfen ausruhen! 🦭💤












Montag, 17. August 2026

Sonntag, 16.08.26

Roberts Logbuch aus Amelantis – Tag 2: Tiefseetauglich! 🦭

Blubb blubb, liebe Landratten und Lagerbewohner! (Oder auch „au au“)

Heute wurde es im Haus so richtig unterwasserlich. Und ich kann euch sagen: Für eine Robbe war das ein ausgesprochen ereignisreicher Tag! 🦭🌊

Am Morgen ging es erst einmal an die Arbeit. Die Kinder verwandelten unseren großen Aufenthaltsraum in eine echte Unterwasserwelt. Es wurde fleißig gebastelt, geschnippelt und dekoriert, bis aus dem Raum ein tiefblaues Meer mit allerhand verschiedenen Meerestieren geworden war. 🐠🐙🐡

Ich habe natürlich aufmerksam zugeschaut und fachmännisch überprüft, ob sich auch wirklich genug Meerestiere in unserem neuen Lebensraum befinden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Fast könnte man meinen, das Haus wäre tatsächlich auf den Meeresgrund gesunken.

Nachmittags wurde es dann nass – und zwar richtig! Bei den „Kondensatspielen“ ging es auf der Wiese bei einer kleinen Olympiade in vielen verschiedenen Minispielen drunter und drüber. Und weil ein bisschen Wasser bei einer ordentlichen Wiesenolympiade natürlich nicht fehlen darf, spielte das kühle Nass fast bei allen Spielen eine große Rolle💦

Für mich war das natürlich ganz besonders schön. Endlich einmal ein Spieltag, bei dem Wasser ausdrücklich erwünscht war! Ich habe mich sofort bestens aufgehoben gefühlt.

Auf der Wiese wartete außerdem noch eine riesige Überraschung: Ein Hüpfburg-Kletter-Leuchtturm! Die Menschenkinder konnten darauf herumhüpfen und hochklettern. Ich hätte selbstverständlich ebenfalls sehr gerne den Leuchtturm erklommen. Leider musste ich feststellen, dass meine Robbenausstattung dafür nicht optimal geeignet ist. Keine Hände, keine Füße – und mit meinen Flossen komme ich beim Klettern ungefähr so gut voran wie ein Fisch auf dem Fahrrad. 🦭😂

Am Abend wurde es dann spannend: Bei der Show „Jungs gegen Mädchen“ traten vier Betreuerinnen gegen vier Betreuer in insgesamt sechs Minispielen gegeneinander an. Bei einem der Spiele durften außerdem vier Mädchen gegen vier Jungs aus den Reihen der Kinder antreten.

Ich habe natürlich ganz unparteiisch beobachtet. Also … fast unparteiisch.

Und nach sechs Spielen stand schließlich fest: die Mädels haben gewonnen!

Was für ein aufregender Tag! Unser Aufenthaltsraum sieht inzwischen aus wie der Meeresgrund, ich durfte jede Menge Wasser erleben und am Abend wurde auch noch ein großer Wettkampf ausgetragen. So viel Abenteuer passt normalerweise gar nicht in einen einzigen Tag!

🦭 Roberts Erkenntnis des Tages:

Wasser ist großartig. Klettern eher nicht.

Zumindest dann nicht, wenn man eine Robbe ist und statt Händen und Füßen nur Flossen besitzt. Aber ich habe einen Plan: Vielleicht kann ich morgen einfach irgendwo hochrutschen. Das funktioniert bei Robben schließlich sonst auch ganz hervorragend. 😎🦭

Bis morgen, ihr Landratten – und denkt daran: Immer schön die Flossen über Wasser halten! 🌊